Skiwoche Hochkar
In der kalten Jahreszeit, knapp bevor der Frühling wieder ins Land zieht, begibt sich die Ätsch für eine Woche auf den Hochkar, rund 150 km von Wien entfernt. Seit vielen Jahren bezieht die Schule mit 20 Ätsch-Kindern und meist einigen Geschwisterkindern, zwei LehrerInnen und einer Vielzahl von Eltern Quartier im Hochkar-Schutzhaus auf 1500 m. Auf einer kleinen Anhöhe gleich bei der Talstation gelegen, bietet das Schutzhaus eine ideale Basis für entspannte Tage voller Spaß für alle Beteiligten. Wer schon sicher Ski- oder Snowboard fährt, findet 50 m entfernt mehrere Sessellifte zur Bergstation auf 1800 m. Für alle Kinder, die gerade erst Skifahren oder Snowboarden lernen, steht mit dem Haushang direkt neben der Hütte eine flach präparierte Piste zur Verfügung. Der von den Ätsch-Kindern heiß geliebte Boarder-Funpark findet sich ebenfalls beim Haushang.
Die Verpflegung im Schutzhaus ist wunderbar, das Schlafen in den großen Gemeinschaftszimmern macht Spaß und sollte doch einmal jemand vom Heimweh geplagt werden, hat Gudrun sowohl eine echte Heimweh-Medizin im Angebot wie auch ein Bett in ihrem Zimmer.
Neben dem Skifahren und Snowboarden, das alle nach Lust und Laune betreiben, bleibt ausreichend Zeit, im Schnee herumzukugeln, Iglu zu bauen oder fiese Tricks beim Kartenspielen zu lernen.
Am vorletzten Abend findet traditionellerweise ein Nacht-Ski-Rennen statt, und alle geraten bereits Stunden davor in heftiges Rennfieber: Nach dem Abendessen wird mit Fackeln auf dem Haus-Hang ein Kurs ausgesteckt, und Kinder wie Erwachsene stürzen sich voller Elan in den Bewerb. Kein Wunder, schließlich winkt den mutigen TeilnehmerInnen eine Goldmedaille, Süßigkeiten, jede Menge Ehre und ein großes Abschlussfest.
Wenn am nächsten Tag nach der Versteigerung aller Fundgegenstände durch Gudrun und Momo endgültig der Abschied winkt, will keiner so recht gehen. Und nur die Gewissheit, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu dürfen, bringt ein wenig Trost.
Fein war´s am Hochkar – wir kommen wieder!

